Über Timesulin Passende Insulinpens Handhabung Tipps FAQ

Abb_Kategorieseiten_1Stoppuhr für Insulinpens: Timesulin gibt Sicherheit

Insulin spritzen wird mit der Zeit zur Routine. Trotzdem (oder gerade deshalb) ertappt man sich als Diabetiker manchmal bei der Frage: Habe ich schon gespritzt oder nicht? Tatsächlich vergisst etwa jeder dritte Diabetespatient im Schnitt dreimal pro Monat, seine Insulininjektion bzw. dosiert das Insulin nicht richtig. Der wichtigste Grund dafür ist Stress – im Alltag oder im Beruf. Dies hat die internationale GAPP-Studie¹ mit 3000 Diabetikern aus acht Ländern gezeigt. In Deutschland nahmen Patienten des Klinikums München-Bogenhausen an der Studie teil. In ihrer aktuellen Information „Tipps, wie Sie richtig Insulin spritzen“ vom April 2014 weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ebenfalls auf dieses Problem hin. „Notieren Sie sich den Zeitpunkt der Injektion“, rät darin Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. Immer wieder komme es vor, dass Patienten davon ausgehen, sie hätten Insulin gespritzt – haben es aber gar nicht, so Siegel weiter.

Timesulin wurde von einem Diabetiker für Diabetiker entwickelt

Vergessen, ob man schon gespritzt hat: das kann jedem passieren und ist keine Frage des Alters. Was tun, wenn man sich unsicher ist? Spritzen – und vielleicht durch eine doppelte Dosis das Risiko einer Unterzuckerung eingehen? Oder doch nicht spritzen – und eventuell hohe Blutzuckerwerte in Kauf nehmen? Vor dieser Entscheidung stand auch John Sjölund von Zeit zu Zeit. Er hat Timesulin entwickelt. Im Alter von drei Jahren erkrankte John an Diabetes. Beruflich und privat stark eingespannt, suchte er später im Alltag nach einer einfachen Lösung, an seine Insulininjektion zu denken. Seine Idee: eine wieder verwendbare Pen-Kappe mit integrierter Stoppuhr. Seit 2011 nutzen viele Tausend Diabetiker weltweit Timesulin – für mehr Sicherheit in ihrer Therapie. Jetzt ist Timesulin auch in Deutschland erhältlich.

Timesulin zeigt, wie lange die letzte Injektion her ist

Timesulin wird gegen die Kappe des Insulin-Fertigpens ausgetauscht. Setzt man sie nach dem Spritzen des Insulins auf, beginnt automatisch eine Stoppuhr zu laufen. Ein Blick auf die Timesulin-Uhr zeigt jederzeit in Stunden und Minuten, wie lange die letzte Insulininjektion her ist. Nimmt man die Kappe vor dem nächsten Spritzen ab, wird die Zeit auf Null gesetzt. Nach dem Aufsetzen läuft sie von vorn.

 

Timesulin passt auf Fertigpens der Insulinfirmen Sanofi, Lilly und Novo Nordisk. Erhältlich in Apotheken und dem Diabetes-Fachhandel zum empfohlenen Verkaufspreis von € 29,95.

 


¹ M. Peyrot, A.H. Barnett, L.F. Meneghini and P.-M. Schumm-Draeger: Insulin adherence behaviours and barriers in the multinational Global Attitudes of Patientes an Physicians in Insulin Therapy study. Diabet Med 2012;29:682-9.